Arbeit MADE IN GERMANY

Wie Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber gute Arbeit gestalten

„Made in Germany“ steht für mehr als ausgeklügelte Technik – es steht für eine Arbeitskultur, die Maßstäbe setzt. Gute Arbeit entsteht dort, wo unternehmerische Verantwortung auf Gestal-tungskraft trifft.

In deutschen Unternehmen wird Arbeit nicht nur organisiert – sie wird aktiv und vorausschauend gestaltet. Immer mit Blick auf die Herausforderungen und Chancen unserer Zeit: von Digitalisierung und Künstlicher Intelligenz über den demografischen Wandel und die Sicherung von Fachkräften bis hin zu psychischer Gesundheit und dem Wunsch nach besserer Vereinbarkeit von Beruf und Privatleben. Ob Großkonzern oder Familienbetrieb – überall zeigen Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber, wie gute Arbeit gelingt – mit fairer Bezahlung, sozialer Absicherung, sicheren Arbeitsbedingungen, Flexibilität und Weiterbildung. Das zeigt sich auch in Zahlen: Die Zufriedenheit im Job ist seit Jahren konstant hoch.

„Arbeit – made in Germany“ ist ein Gütesiegel: für Qualität, für Teilhabe, für Zukunft. Weil Unternehmen heute schon die Arbeit von morgen denken. Und weil gute Arbeit Zukunft schafft – für Beschäftigte, Betriebe und das Land.

Kurz gesagt: Was Arbeit Made in Germany auszeichnet

Wie Arbeit­geberinnen & Arbeit­geber gute Arbeit gestalten

Das Zusammen­spiel von Gesundheit und Arbeit

Wie ist das eigentlich mit der Arbeit und psychischer Gesundheit?

Auf ein Wort

Steffen Kampeter

BDA-Hauptgeschäftsführer

„Gute Arbeit in Deutschland ist kein Selbstläufer. ‚Made in Germany‘ steht für eine Arbeitskultur, die Qualität, Verantwortung und Teilhabe vereint. Unsere Soziale Marktwirtschaft funktioniert – weil Unternehmen tagtäglich Arbeit gestalten, die unternehmerische Dynamik mit den Bedürfnissen der Beschäftigten verbindet. Die hohe Zufriedenheit der Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zeigt: Dieser Weg funktioniert. Damit „Arbeit – made in Germany“ auch künftig für Qualität, Teilhabe und Innovationskraft steht, braucht es mehr als unternehmerisches Engagement. Es braucht den politischen Willen, Rahmenbedingungen zu schaffen, die gute Arbeit ermöglichen – gerade jetzt, wo wirtschaftliche Unsicherheiten, technologische Umbrüche und der Fachkräftemangel neue Antworten verlangen. Wer will, dass Arbeit in Deutschland ein Gütesiegel bleibt, muss bereit sein, sie aktiv zu gestalten.”

Steffen Kampeter
BDA-Hauptgeschäftsführer


Kurz gesagt:

Was „Arbeit Made in Germany“ auszeichnet

 


Wie Arbeit­geber­innen und Arbeit­geber

gute Arbeit gestalten

 
Gute Arbeit ist wichtig.

Sie sollte nicht nur Geld einbringen, sondern Sinn stiften, Freude bereiten, herausfordernd, aber nicht über- oder unterfordernd sein. Sie hält die Unternehmen wettbewerbsfähig, innovativ und leistungsstark. Gute Arbeitsbedingungen sorgen dafür, dass die Beschäftigten gesund und mit Motivation tätig sind. Um neue Talente gewinnen und bisherige Beschäftigte halten zu können, ist das ein Muss.

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Gute Absicherung,

Bezahlung und Extras

 
Beschäftigte in Deutschland erfahren eine hohe soziale Absicherung,

nicht nur bei Krankheit oder Arbeitslosigkeit, sondern auch in Krisenzeiten. Im Erwerbsleben können sie viele freiwillige betrieblichen Zusatzleistungen nutzen. Dabei bleiben sogenannte „Normalarbeitsverhältnisse“ weiterhin die Regel und auch das Neue Normal ist viel normaler, als so manche denken.

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Das Zusammenspiel

von Gesundheit und Arbeit

 
Arbeit ist nicht nur existenzsichernd, sie ist auch sinnstiftend,

macht zufrieden und sorgt für soziale Anerkennung (Knieps & Pfaff, 2020; WHO, 2024). Das psychische Wohlbefinden ist laut einer Studie des Robert-Koch-Instituts bei Erwerbstätigkeit in Vollzeit am höchsten, gefolgt von Menschen in Teilzeit oder geringfügiger Beschäftigung, Hausmänner und -frauen sowie nicht beschäftigten Personen (Thielen & Kroll, 2013).

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Wie ist das eigentlich

mit der Arbeit und psychischer Gesundheit?

 
Psychische Gesundheit ist eine wesentliche Grundlage für Motivation, Leistungsfähigkeit und Lebensqualität.

Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber setzen sich dafür ein, dass Beschäftigte gesund arbeiten können – sowohl körperlich als auch psychisch. Denn gute Arbeit bedeutet mehr als sichere Arbeitsplätze: Sie schafft auch Stabilität, soziale Einbindung und Sinn. Gleichzeitig stehen Unternehmen vor der Aufgabe, ihre Arbeitsbedingungen auch unter den veränderten Anforderungen wie Digitalisierung und Fachkräftemangel sicher und gesund zu gestalten. Darüber hinaus engagieren sich viele Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber freiwillig in der betrieblichen Gesundheitsförderung.

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New Time, New Place:

Flexibilität in den Betrieben

 
Flexibilität ist ein Must-Have; nicht nur für viele Beschäftigte, sondern vor allem für Unternehmen.

Für sie bedeutet Flexibilität nicht nur die Anpassung an eine schwankende Auftragslage, Kundenwünsche und die Unternehmenssituation. Flexibilität bietet vor allem auch die Möglichkeit, auf unvorhersehbare Situationen, wie Maschinenstillstände, Lieferengpässe oder den akuten Ausfall von Mitarbeitern reagieren zu können. Örtliche Flexibilität kann – wo es möglich ist – die Chance bieten, Fachkräfte zu gewinnen, die z. B. aufgrund der familiären Situation nicht Vollzeit vor Ort im Betrieb sein könnten. Beschäftigte können durch betriebliche Flexibilisierungsmöglichkeiten – in Abstimmung mit der Arbeitgeberin bzw. dem Arbeitgeber – den eigenen Arbeitsalltag sowie die Erwerbsbiografie individueller gestalten. In vielen Fällen ein Win-Win.

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Digitalisierung und KI: 

Tausend Chancen für Beschäftigte und Unternehmen

 
Die Digitalisierung – insbesondere der Einsatz von Künstlicher Intelligenz (KI) – verändert die Arbeitswelt grundlegend.

Sie bietet Unternehmen und Beschäftigten enorme Potenziale: für mehr Effizienz, bessere Arbeitsbedingungen, neue Formen der Zusammenarbeit und eine stärkere Wettbewerbsfähigkeit. Gleichzeitig eröffnet sie neue Wege für Inklusion, Qualifizierung und sinnstiftende Arbeit.

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Unternehmen setzen auf

vielfältige Arbeits- und Fachkräftepotenziale

 
Trotz der Abkühlung am deutschen Arbeitsmarkt fehlen vielen Unternehmen Arbeits- und Fachkräfte.

Unternehmen bemühen sich, alle Potenziale zu nutzen. Die Wirtschaft ist auf Geschick, Wissen und Kreativität jedes Einzelnen angewiesen, gleich welcher Herkunft, welchen Geschlechts oder welcher anderer Vielfaltsmerkmale.

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Bildung

schafft Karriere­möglich­keiten

 
Bildung lohnt sich.

Sie ist das Fundament für nachhaltigen Erfolg und Wettbewerbsfähigkeit. Das wissen die Arbeitgeberinnen und Arbeitgeber und engagieren sich umfassend für die Aus- und Weiterbildung ihrer Beschäftigten. Jährlich investiert die Wirtschaft hier rund 78 Mrd. Euro. Damit leistet sie nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung, sondern auch zum gesellschaftlichen Wohlstand.

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